Projekt

Chile 1973 in Deutschland ist ein unabhängiges Forschungsprojekt über die Denkmäler, die nach dem chilenischen Putsch 1973 in der BRD und in der DDR entstanden, um der Opfer zu gedenken und den Widerstandskampf zu unterstützen.

Die Solidaritätswelle mit den Opfern und Exilierten war auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze zu spüren: In der BRD entstanden z. B. von chilenischen Exilkünstlern angefertigte Wandbilder in Bielefeld, Bremen und Kassel, während in der DDR Skulpturen zur Ehrung der revolutionären Märtyrer Pablo Neruda, Victor Jara und Salvador Allende u. a. in Berlin, Dresden oder Magdeburg errichtet wurden.

Fast 50 Jahre nach dem Militärputsch machen wir uns auf die Suche nach den Spuren der Solidaritätsbewegung für Chile in der aktuellen deutschen Denkmallandschaft.

Zeitplan 

Das Projekt wird zwischen 2020 und 2023, parallel zum fünfzigsten Jubiläum von Allendes Amtszeit (1970-1973), die Forschungsarbeit durchführen. Die Ergebnisse sollen sowohl online als auch durch Veranstaltungen in Deutschland und in Chile bekannt gegeben werden.

Bild Startseite: Skizze der Brigada Luis Corvalán für Bremer Wandbild 1976